Sonntag, 20. April 2014

13.04. Shana's 21. Geburtstag

Habe mal ausgeschlafen, was bei mir heißt, dass es so 9am war... Ich glaube ich war aber schon gegen 8am wach, weil ich einfach nicht mehr länger schlafen konnte. Aber ich finde das gut, da ich so auch nicht mehr viel vom Tag verpasse! Oft, wenn ich am Wochenende zu Hause geschlafen habe, bin ich oft erst um 10 oder 11am aus den Federn. Heute kaum mehr vorstellbar für mich!
Habe mich dann für Shana's Geburtstags-Party fertig gemacht und habe mein spätes Frühstück zu mir genommen. Die Maine-Oma hatte mich dann nur gefragt, wo die Lätzchen sind und mehr war auch nicht. Hatte alles gut geklappt am Vortag, nuuuur, dass sie ihren Lieblings-Schmetterling verloren hat, den wir ihr immer an den Kinderwagen hängen zum spielen... ehm jaaa uuuund, dass Y. ihren Mittags-nap nicht gemacht hatte... Oh mein Gott! Wie konnte sie nur so lange wach bleiben? Aber die Oma meinte, sie wäre ja soooo happy gewesen und hätte gelacht und gewunken... Äh ja, das ist klar, wenn man den Kinderwagen nicht nach hinten macht und ein Deckchen über den Sonnenschutz legt. So mach ich das nämlich immer, damit sie nicht von anderen Dingen abgelenkt wird und schlafen kann. Da sie mittags nicht geschlaen hatte, brachte sie die Maine-Oma auch angeblich schon um 6pm ins Bett. Sie hätte versucht sie so lange wach zu halten wie möglich... Oh jeee, das gefahl meiner hm natürlich gar nicht, denn desto früher war das Kind am Morgen ja auch wieder wach! Keine Ahnung, was meine hm wirklich dazu gesagt hatte, aber ihre Mutter meinte zu mir, dass sie wenig begeistert gewesen sein muss. Meinte dann aber, dass das ja nicht so tragisch wäre, wenn es einmal vorkommt. Hat sie ja auch recht, aber ich kann es einfach nicht verstehen, warum man es nicht schafft, dass Kind zu einem Mittags-Nap zu bewegen... Ich glaube ich sollte später mindestens 2 Kids bekommen. Jilly (die den Jungen als Gastkind hat, mit denen ich mich oft zu Playdates verabrede) und ich sagen immer, dass wir die perfekten Mamis geben werden. Bin ich mal gespannt, haha! Eigenlob stinkt ja eigentlich! :D

Jedenfalls hab ich dann das kleine Osterkörbchen für Shana mit ein bisschen Schoki und einem Anhänger von DC fertig gemacht und die Geburtstagskarte fertig geschrieben.
Mit Baby und der Oma bin ich dann zusammen bis zur Metro geschlendert, wo wir nochmal schnell zu Starbucks sind, da die Maine-Oma Eiskaffee-süchtig ist, wie sie immer sagt. Mit unserer Kaffeemaschine hat sie nämlich keinen gescheiten hinbekommen.

Nach 50 Minuten (Warterei auf die Metro, Fahrt an sich, umsteigen und nochmal Fahrt) war ich dann in New Carrolton, wo mich Shana und drei ihrer Freundinnen (alle aus Österreich) mit dem Auto abgeholt haben. Dabei war auch die liebe Alex, die ich seit der Trainingschool auch kenne. Dabei waren noch Melanie und Katharina. Zusammen sind wir dann ca. 15-20 Minuten zu Shana's Nachbarschaft gefahren. 
Da es in Maryland ist und eben nicht direkt in der Stadt, so wie bei mir, meint man mal wieder (so wie in Virginia), dass man in der Straße von "Desperade Housewifes" wäre.
Das Haus von Shana's Gastfamilie sieht genauso so aus, wie man es von den Filmen her kennt- alles so typisch amerikanisch uuund vor allem ziemlich groß. 

Ihre hm hat uns alle gleich umarmt, als wir angekommen sind und ich fand das mega toll. Erst gab es für zwischendurch ein paar Snacks, die in der Küche aufgebaut waren- wie z.B. Käse und Kräcker...
Shana's Familie hat außerdem noch zwei Frauen nach Hause geordert, die uns ein Nageldesign zaubern wollten... total verrückt! :D Mit Shana zusammen haben wir den Anfang gemacht. Due Frauen hatten zwei Tische nebeneinander geschoben und ihre Manikürsachen im Essbereich aufgerbaut. 
Ich entschied mich für ein "Cherry Blossom Muster" an den Ringfingern. War natürlich sehr passend, dachte ich.
Zwischendurch wurden immer mal wieder Fotos gemacht und gegessen bis die Nächste dann für ein anderes Design dran war. Wir waren ... Mädels und jede hatte am Ende wunderschöne Nägel! 
Mal wieder lernte ich tolle Mädels kennen und es wurde viel gelacht.
Später gab es dann Barbecue: Burger, Hot Dogs, Bohnen, Salat und Maiskolben! Eben typisch amerikanisch. 
Nach dem dinner wurde dann die große Überraschungstorte zum Vorschein gebracht: Ihre Gastfamilie hatte ihr ihr eine Torte mit dem "Hard Rock Cafe" Motiv backen lassen! Echt toll, oder? Sie sammelt nämlich die T Shirts. Außerdem gab es noch zusätzlich dazu Schoko-Fondue mit Früchten, Brownies und Marshmallows! Dass wir nicht geplatzt sind, hat mich echt gewundert! 
Shana hat dann noch ihre ganzen Geschenke aufgepackt und von ihrer Gastfamilie hat sie u.a. ein Pandora Armband bekommen mit ganz vielen Anhängern. 
Als die Party dann langsam zu Ende ging und auch die Verwandten ihrer Gastfamilie das Haus verließen (Oma, Opa, Tante... alle waren auch da) haben wir es uns alle noch ein bisschen in Shanas Zimmer gemütlich gemacht-  bis auf zwei Mädels die schon gegangen waren. 
Katharina, die mich auch mit Shana, Melanie und Alex an der Metro angeholt hatte, brachte mich dann netterweise, zusammen mit den gleichen Mädels, wieder zurück zur Metro.
War eine suuuper schöne Geburtstagsfeier und die Gastfamilie hatte echt keine Kosten und Mühen gescheut! 
Da wurde ich schon ein bisschen traurig, dass mir meine Gastfamilie solch eine schöne Feier nicht gegeben haben. Über einen Kuchen hätte ich mich wenigstens schon gefreut... Aber dadurch, dass meine Family halt sehr öko ist, hätte es solch einen traditionellen Geburtstagskuchen eh nicht gegeben... Aber ich hätte mich echt gefreut, wenn es iiiirgendeinen Kuchen nachträglich gegeben hätte oder wenn ich gesagt bekommen hätte, dass ich ein paar Mädels einladen darf. Aber sie waren ja über meinen Geburtstag noch nicht mal da. Ich will mich nicht beschweren- ich meine ich habe auch tolle Geschenke bekommen, aber wenn ich ehrlich bin, hätte ich mich über einen Kuchen und eine kleine Feuer 1000 mal mehr gefreut, als über eine teure Kette. Okay, ich denke mir dann halt auch oft so, was das soll, wenn die Gastfamilie zuuu sehr übertreibt und ein großes Trarraaah macht, nur weil das Au Pair Geburtstag hat. Ich meine wir machen schon viel für die Familie, aber es ist auch unser Job hier und auch, wenn viele Au Pairs das villeicht gesagt bekommen, dass sie zur Familie gehören, finde ich es einfach schon etwas übertrieben. Ich meine die Amis sind ja sowieso immer sehr aufgesetzt, aber man muss es ja nicht gleich übertreiben. Genauso wenig verstehe ich auch Gastfamilien nicht, die ihren Au Pairs so oft es geht ermöglichen frei zu bekommen, damit ihre "Babysitter" durch Amerika reisen können. Warum haben sie denn dann ein Au Pair überhaupt eingestellt, wenn sie dafür dann von zu Haue aus arbeiten müssen, die Großeltern extra kommen lassen, die auf die Kids aufpassen, oder wie auch immer... Ich bezahle doch ein (eigentlich fremdes) Mädel nicht dafür, dass ich ihr ganz oft frei gebe und die sich dann ein schönes Leben in den Staaten machen kann, oder sehe ich das jetzt falsch und beschütze meine Gastfamilie zu sehr? Meine Gastfamilie ist nämlich nicht so flexibel und deshalb haben sie sich auch für ein Au Pair entschieden, was ich völlig in Ordnung finde und verstehen kann! Sie können mich nicht eben mal Freitags off geben, nur weil mir es zu dem Zeitpunkt eben mal passt. Gerade weil ich ein Baby und Gast-Großeltern habe, die genauso wenig flexibel sind und sich nicht alleine um die Kleine kümmern können. Ist zwar schön, wenn man Gasteltern hat, die einem (sorry aber...) alles in den Allerwertesten schieben, aber dann denke ich mir halt echt immer: was soll das? 
Sorry, wenn das jetzt etwas hart klingt oder abwertend, aber ich finde sowas halt echt übertrieben. 

Hier noch ein paar Fotos von Shana's Geburstagsparty.
Trotz meiner Einstellung nochmal ein rieeeesiges Danke an Shana's Gastfamilie.

Snacks




Alex's Design. Sooo toll! *.*

Barbecue



Schoko Fondue



Meine Geburtstagskarte für Shaniii


Shana und Mel






Mein Design und Melanie's

XOXO Irina

1 Kommentar:

  1. Naja, ich sehe das mit dem Gastfamilien schon anders.
    Wenn sie jemanden wollen, der immer da ist und nicht reist, aber auch nicht richtig zur Familie gehören soll warum dann überhaupt ein Au Pair? Eine Nanny wäre da dann doch schon viel geeigneter. Ich kenne wirklich nur wenige Au Pairs, die den Kindern ihre Muttersprache beibringen, weshalb das Argument mit den "Sprachkenntnissen", die Au Pairs mitbringen, für mich dann auch nicht zählt. Natürlich spielt Geld auch ne große Rolle, aber für die Organisationen müssen unsere Gasteltern auch schon echt viel blechen.

    Einige Familien legen - denke ich - viel Wert auf den beidseitigen "Austausch" der Kulturen in dem Au Pair-Gastfamilie-Verhältnis. Und am besten kann man als Ausländer die Kultur natürlich kennen lernen, indem man Teil der Familie ist. Und "Teil der Familie" definiere ich als "bei besonderen Sachen dabei sein": Geburtstagsfeiern, Ostern, Oma und Opa besuchen etc., aber als Au Pair auch Zeit mit Kindern und Eltern verbringen, obwohl man nicht arbeitet. Vielleicht auch mal länger arbeiten und mehr im Haushalt mithelfen. Sich gegenseitig aushelfen.
    Freundschaftliches, tieferes Verhältnis anstatt ödes Arbeitsverhältnis.

    Und wenn man das unter dem Gesichtspunkt betrachtet, kann ich es schon verstehen, wenn einige Au Pairs auch mal einen Tag fürs Reisen geschenkt bekommen. Erkunden des Landes kann ja auch zum Kultur kennen lernen dienen, da die Staaten - wie wir ja wissen - sehr diverse Dinge zu bieten hat.
    Klar muss man als Au Pair nicht unbedingt frei bekommen. Für viele Gasteltern ist das schlichtweg nicht möglich.
    Aber wenn es doch so funktioniert, weil die Gastmutter beispielsweise einmal morgens ein wenig mehr arbeitet, sodass das Au Pair schon eher Schluss hat, warum dann nicht? Ist ja oft nur eine Ausnahme und kommt nicht ständig vor. Es bedeutet ja nicht automatisch, das man als Au Pair gar nicht arbeitet oder total überflüssig ist.
    Würde ich später ein Au Pair haben und hätte ich jobtechnisch Möglichkeit dazu, würde ich auch aus Nettigkeit so handeln. Jemanden, den ich mag und der mir das Leben erleichtert, eine Freude zu machen. Natürlich nur, wenn das Au Pair auch cool ist. :D In dem Aspekt ist meine Gastmutter doch schon so eine Art Vorbild. Ich würde das Au Pair übrigens auch in meiner Familie aufnehmen wollen, weil es mir persönlich doch schon komisch vorkommen würde, nur eine "fremde Arbeitskraft" im Haus leben zu haben. :D

    Natürlich ist Au Pair sein letztendlich auch nur ein Job, aber das schließt die anderen Sachen - Teil der Familie, Kultur kennen lernen etc - ja nicht unbedingt aus. Wenn es nur ein Job wäre ohne irgendwelche anderen "Bonuspunkte", dann hätte ich auch gut zuhause in Deutschland arbeiten können. Und ich denke, dass sowas auch einige Familien/ Gasteltern wissen. Die "Bonuspunkte" müssen zwar nicht gegeben sein, weil sie so nicht in den Regeln stehen, aber ist es nicht schön so für beide Seiten?

    Huii..langer Text. Hab auch lange dafür gebraucht, den so zusammenzubasteln, damit andere meine Meinung einigermaßen gut verstehen können.
    Ich kann mir übrigens gut vorstellen, dass wir so unterschiedliche Meinungen haben, weil wir verschiedene Sachen erlebt haben im Bezug auf Gastfamilie und Co. und begonnen haben, für unsere eigene Gastfamilie Verständnis zu zeigen.

    Und mit der Geburtstagsparty musst du auch beachten, dass viele der Gastfamilien einen Haufen Geld besitzen. Auch so richtig krass viel Geld. Für die muss so eine Kette und zwei "Angestellte für einen Tag" nicht unbedingt viel wert sein. :D
    Vielleicht ist es sogar einfacher, als etwas selbst zu machen oder sich was schönes zu überlegen, was für mich beispielsweise auch viel mehr wert gewesen wäre. Auch wenn ich das selbst nicht so gut kann, haha. :D

    Okay, jetzt bin ich wirklich fertig. :D

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